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Stammgäste für Ferienwohnungen gewinnen: So kommen Gäste wieder

Stammgäste für Ferienwohnungen. Ein neuer Gast ist wertvoll.

Ein zufriedener Gast, der immer wiederkommt, kann jedoch noch viel wertvoller sein.

Trotzdem konzentrieren sich viele Vermieter von Ferienwohnungen fast ausschließlich darauf, neue Gäste zu gewinnen.

Sie optimieren ihre Inserate, schalten Anzeigen, verbessern ihre Position auf Booking.com, stellen ihre Unterkunft auf Airbnb ein und investieren in SEO.

Und sobald der Gast abreist?

Dann endet häufig die Kundenbeziehung.

Beim nächsten Urlaub beginnt alles wieder von vorne.

Dabei besitzt nahezu jeder etablierte Gastgeber bereits einen potenziell sehr wertvollen Vertriebskanal:

Seine ehemaligen Gäste.

Wer systematisch Stammgäste für seine Ferienwohnung gewinnt, kann nicht nur seine Auslastung stabilisieren, sondern langfristig auch mehr Wiederholungs- und Direktbuchungen generieren.

In diesem Ratgeber zeigen wir dir, wie aus einmaligen Gästen langfristige Stammgäste werden können.


Was sind Stammgäste bei einer Ferienwohnung?

Als Stammgäste können Gäste bezeichnet werden, die wiederholt dieselbe Ferienunterkunft oder Unterkünfte desselben Gastgebers buchen.

Dabei muss ein Gast nicht zwingend jedes Jahr kommen.

Ein Stammgast kann beispielsweise:

  • jedes Jahr seinen Sommerurlaub bei dir verbringen,
  • alle zwei Jahre zurückkehren,
  • regelmäßig für Wochenendtrips buchen,
  • bei Geschäftsreisen deine Unterkunft nutzen,
  • unterschiedliche Unterkünfte von dir buchen
  • oder deine Unterkunft regelmäßig an Freunde und Familie empfehlen.

Entscheidend ist die langfristige Kundenbeziehung:

Aus einem Aufenthalt werden mehrere Aufenthalte.

Und genau dadurch steigt der langfristige Wert eines einzelnen Gastes.


Warum sind Stammgäste für Ferienwohnungen so wertvoll?

Bei einem vollkommen neuen Gast beginnt die Kundenbeziehung bei null.

Er kennt dich nicht. Er kennt deine Unterkunft nicht. Er weiß nicht, ob deine Bilder der Realität entsprechen.

Er weiß nicht, ob der Check-in funktioniert, ob die Wohnung sauber sein wird oder ob du zuverlässig bist.

Deshalb benötigt ein neuer Gast zunächst:

Vertrauen.

Buchungsportale wie Booking.com und Airbnb lösen einen Teil dieses Problems durch Bewertungen, bekannte Marken und standardisierte Buchungsprozesse.

Bei einem zufriedenen ehemaligen Gast ist die Situation vollkommen anders.

Er kennt dich bereits.

Und genau das ist dein Vorteil.


Stammgäste müssen nicht mehr von deiner Unterkunft überzeugt werden

Ein ehemaliger Gast kennt möglicherweise bereits:

  • die Wohnung,
  • die Betten,
  • die Küche,
  • den Ausblick,
  • die Umgebung,
  • die Parkplatzsituation,
  • den Check-in,
  • die Sauberkeit,
  • deinen Service
  • und die Qualität des Aufenthalts.

Die wichtigste Hürde wurde bereits überwunden:

Vertrauen.

Deshalb ist es häufig leichter, einen zufriedenen Gast erneut für einen Aufenthalt zu gewinnen, als einen vollkommen neuen Interessenten erstmals von deiner Unterkunft zu überzeugen.

Das macht Gästebindung zu einem wichtigen Bestandteil einer langfristigen Vertriebsstrategie.


Das große Problem: Nach dem Check-out verschwindet der Gast

Betrachten wir einen typischen Aufenthalt:

Gast sucht nach einer Unterkunft

Gast findet dich über Booking.com

Gast bucht

Gast reist an

Gast verbringt einen schönen Aufenthalt

Gast reist ab

Ende.

Und genau dieses „Ende“ ist das Problem.

Denn vielleicht möchte dieser Gast in zwölf Monaten wiederkommen.

Aber bis dahin hat er:

  • hunderte Werbeanzeigen gesehen,
  • andere Urlaubsziele entdeckt,
  • neue Unterkünfte gespeichert
  • und möglicherweise deinen Namen vergessen.

Wenn der nächste Urlaub geplant wird, öffnet er wieder Booking.com oder Airbnb.

Dann konkurrierst du erneut um einen Gast, der bereits bei dir war.


Der Gast sollte nach dem Aufenthalt nicht wieder zum Fremden werden

Das ist einer der wichtigsten Grundsätze erfolgreicher Gästebindung:

Ein zufriedener Gast sollte nach seiner Abreise nicht wieder zu einem unbekannten Interessenten werden.

Du hast bereits Zeit und Geld investiert, um diesen Gast zu gewinnen.

Du hast ihn beherbergt, Vertrauen aufgebaut und hoffentlich ein positives Erlebnis geschaffen.

Warum sollte diese Beziehung beim Check-out vollständig enden?

Genau deshalb brauchen Gastgeber einen Prozess, der nach dem Aufenthalt weitergeht.


Wie viel kann ein Stammgast wert sein?

Nehmen wir ein einfaches Beispiel.

Ein Gast bucht einen Aufenthalt für:

1.200 €

Kommt er nur einmal, beträgt sein Buchungsumsatz:

1.200 €

Kommt er in fünf verschiedenen Jahren jeweils einmal:

6.000 €

Kommt er zehnmal:

12.000 €

Und möglicherweise bringt er zusätzlich:

  • Freunde,
  • Eltern,
  • Kinder,
  • Kollegen
  • oder andere Empfehlungen.

Damit wird deutlich:

Der wirtschaftliche Wert eines Gastes kann erheblich höher sein als der Umsatz seiner ersten Buchung.

Im Marketing wird dafür häufig der Begriff Customer Lifetime Value verwendet.

Vereinfacht beschreibt er den Wert eines Kunden über die gesamte Dauer seiner Kundenbeziehung.

Für einen Ferienvermieter bedeutet das:

Nicht nur fragen:

„Wie viel Umsatz bringt diese Buchung?“

Sondern:

„Wie viel Wert kann aus diesem Gast über mehrere Jahre entstehen?“

Diese Denkweise verändert die gesamte Gästestrategie.

Ein hervorragender Aufenthalt ist dann nicht nur die Erfüllung einer einzelnen Buchung.

Er ist gleichzeitig eine Investition in eine mögliche zukünftige Kundenbeziehung.


12 Strategien, um Stammgäste für Ferienwohnungen zu gewinnen

Wie schafft man es nun konkret, dass Gäste wiederkommen?

Hier sind zwölf Maßnahmen, mit denen du systematisch an deiner Gästebindung arbeiten kannst.


1. Der Aufenthalt muss zuerst überzeugen

Keine Gästebindungssoftware der Welt kann einen schlechten Aufenthalt retten.

Die Grundlage jeder Wiederholungsbuchung ist:

Zufriedenheit.

Dazu gehören beispielsweise:

  • eine saubere Unterkunft,
  • korrekte Angaben im Inserat,
  • zuverlässiger Check-in,
  • schnelle Kommunikation,
  • funktionierende Ausstattung,
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • und eine angenehme Atmosphäre.

Der Gast sollte am Ende sagen:

„Hier würde ich wieder buchen.“

Erst danach beginnt Gästebindung.


2. Übertriff an kleinen Stellen die Erwartungen

Gästebindung entsteht häufig nicht durch riesige Investitionen.

Kleine Überraschungen können einen großen Unterschied machen.

Beispiele:

  • persönliche Willkommenskarte,
  • Flasche Wasser,
  • regionale Kleinigkeit,
  • Restaurantempfehlungen,
  • persönlicher Ausflugstipp,
  • kostenloser Kaffee,
  • kleine Aufmerksamkeit für Kinder
  • oder eine besonders unkomplizierte Kommunikation.

Der Gast erinnert sich häufig nicht an jedes Möbelstück.

Er erinnert sich aber daran, wie er sich bei dir gefühlt hat.


3. Gib deiner Unterkunft eine eigene Identität

„Ferienwohnung 4“ ist schwer zu merken.

Eine eigenständige Marke dagegen kann im Gedächtnis bleiben.

Deine Unterkunft sollte deshalb möglichst wiedererkennbar sein. Dazu können gehören:

  • eigener Name,
  • eigenes Logo,
  • konsistente Gestaltung,
  • professionelle Website,
  • wiederkehrende Farben,
  • eigene Kommunikation
  • und ein klarer Stil.

Das Ziel:

Wenn der Gast in einem Jahr an seinen Urlaub zurückdenkt, sollte er sich an dich erinnern – und nicht nur daran, dass er „irgendwo über Booking.com“ gebucht hat.


4. Sprich bereits während des Aufenthalts über das Wiederkommen

Du musst nicht bis Monate nach der Abreise warten.

Bereits während des Aufenthalts kannst du dezent zeigen, dass Wiederkehrer willkommen sind.

Zum Beispiel:

„Hat es dir gefallen? Als Stammgast erwarten dich bei deinem nächsten Aufenthalt besondere Vorteile.“

Das kann kommuniziert werden über:

  • Gästemappe,
  • QR-Code,
  • Willkommenskarte,
  • digitale Gästeinformation,
  • WLAN-Karte
  • oder beim persönlichen Kontakt.

Wichtig ist:

Es sollte wie ein Vorteil für den Gast wirken – nicht wie aggressive Werbung.


5. Baue einen eigenen Gästeclub auf

Ein Gästeclub gibt der Beziehung zwischen Gast und Gastgeber einen Rahmen.

Statt:

„Vielleicht sehen wir uns irgendwann wieder.“

entsteht:

„Ich bin Mitglied des Gästeclubs dieser Unterkunft.“

Das verändert die Beziehung.

Ein Gästeclub kann beispielsweise Vorteile bieten wie:

  • Stammgast-Angebote,
  • besondere Konditionen,
  • frühzeitigen Zugang zu Verfügbarkeiten,
  • persönliche Empfehlungen,
  • exklusive Aktionen,
  • kleine Extras
  • oder Empfehlungsprämien.

Der Gast bekommt einen konkreten Grund, mit deiner Unterkunft verbunden zu bleiben.


6. Mache die Anmeldung extrem einfach

Niemand möchte im Urlaub komplizierte Formulare ausfüllen.

Die Anmeldung zu deinem Gästeclub sollte deshalb möglichst schnell funktionieren.

Ideal ist beispielsweise:

QR-Code scannen → registrieren → fertig.

Der QR-Code kann an verschiedenen Stellen platziert werden:

  • Gästemappe,
  • Tischaufsteller,
  • WLAN-Karte,
  • Schlüsselanhänger,
  • Willkommenskarte
  • oder Check-out-Kommunikation.

Je geringer die Hürde, desto höher kann die Teilnahme sein.


7. Biete echte Stammgast-Vorteile

Ein Gästeclub braucht einen Grund zur Teilnahme.

Der Gast sollte sich fragen:

„Was habe ich davon?“

Mögliche Vorteile sind:

  • Stammgast-Rabatt,
  • früherer Check-in,
  • späterer Check-out,
  • kostenloser Parkplatz,
  • Willkommensgeschenk,
  • bevorzugte Buchungsmöglichkeit,
  • besondere Angebote,
  • persönliche Empfehlungen
  • oder andere exklusive Extras.

Nicht jeder Vorteil muss dich viel Geld kosten.

Ein Late Check-out kann für den Gast sehr wertvoll sein, obwohl die tatsächlichen Kosten für dich gering sein können – sofern die Belegungssituation es zulässt.


8. Melde dich nach der Abreise

Der Check-out sollte nicht das Ende der Kommunikation sein.

Eine freundliche Nachricht nach dem Aufenthalt kann beispielsweise enthalten:

„Vielen Dank, dass du bei uns warst. Wir hoffen, du hattest eine schöne Zeit. Wir würden uns freuen, dich wiederzusehen.“

Anschließend kann – soweit rechtlich zulässig und mit den erforderlichen Einwilligungen – eine langfristige Kommunikation aufgebaut werden.

Dabei gilt:

Relevanz statt Masse.

Nicht jede Woche irgendeine Werbung.

Sondern gelegentlich ein echter Grund, sich zu melden.


9. Nutze saisonale Anlässe

Viele Unterkünfte haben saisonale Wiederkehrpotenziale.

Ein Gast war beispielsweise im Sommer am See.

Du könntest ihm später zeigen:

„Kennst du den Möhnesee eigentlich im Herbst?“

Ein Gast war zum Wandern da.

Später könnte die Kommunikation lauten:

„Die schönsten Winterwanderungen rund um unsere Ferienwohnung.“

Andere Anlässe können sein:

  • Weihnachtsmärkte,
  • Festivals,
  • Sportveranstaltungen,
  • Ferienzeiten,
  • Silvester,
  • Frühlingsbeginn,
  • lokale Veranstaltungen
  • oder neue Attraktionen.

Du verkaufst nicht einfach eine freie Nacht.

Du gibst dem Gast einen neuen Grund zurückzukommen.


10. Aktiviere Stammgäste bei Buchungslücken

Das ist einer der wirtschaftlich interessantesten Vorteile eines eigenen Gästestamms.

Angenommen, eine Wohnung ist in drei Wochen von Sonntag bis Donnerstag frei.

Du könntest zwei unterschiedliche Wege gehen:

Möglichkeit A: Portal

Den Preis auf einem Portal reduzieren und auf neue Nachfrage hoffen.

Möglichkeit B: Eigener Gästestamm

Passende ehemalige Gäste auf den freien Zeitraum aufmerksam machen.

Zum Beispiel:

„Spontane Auszeit: 4 Nächte exklusiv für unsere Gästeclub-Mitglieder.“

Ein ehemaliger Gast kennt deine Unterkunft bereits.

Dadurch ist die Ausgangssituation völlig anders als bei einem unbekannten Interessenten.


11. Belohne Empfehlungen

Ein zufriedener Stammgast besitzt noch einen weiteren Wert:

Er kennt andere potenzielle Gäste.

Freunde fragen:

„Wo wart ihr letztes Jahr?“

Familienmitglieder suchen eine Unterkunft. Kollegen planen einen Urlaub.

Genau deshalb können Empfehlungsprogramme interessant sein.

Beispielsweise:

„Empfehle uns weiter. Wenn deine Freunde bei uns übernachten, erhältst du einen Vorteil für deinen nächsten Aufenthalt.“

Dadurch entsteht ein Kreislauf:

Gast → Empfehlung → neuer Gast → Gästeclub → nächste Empfehlung

Deine bestehenden Gäste werden damit selbst zu einem Akquisitionskanal.


12. Mache die nächste Direktbuchung einfach

[BILD: Direktbuchung gegen Portalbuchung – Tillabu]

Der Gast möchte zurückkommen.

Perfekt.

Jetzt darfst du ihn nicht verlieren.

Wenn deine Website schwer auffindbar ist oder eine Direktbuchung kompliziert funktioniert, landet der Gast möglicherweise wieder auf einem Portal.

Deshalb sollte ein Stammgast:

  • deine Website sofort finden,
  • Verfügbarkeiten sehen,
  • Preise erkennen
  • und unkompliziert buchen können.

Gästebindung und Direktbuchung gehören deshalb unmittelbar zusammen.


Stammgast bedeutet nicht automatisch Rabattgast

Ein häufiger Fehler besteht darin, Gästebindung ausschließlich über Preisnachlässe aufzubauen.

Natürlich kann ein Stammgast-Rabatt funktionieren.

Aber Loyalität sollte nicht nur bedeuten:

„Bei mir ist es billiger.“

Es gibt viele andere Möglichkeiten, Mehrwert zu schaffen.

Priorität statt Rabatt:
Ein Stammgast kann früher buchen.

Komfort statt Rabatt:
Late Check-out.

Wertschätzung statt Rabatt:
Eine persönliche Aufmerksamkeit.

Exklusivität statt Rabatt:
Besondere Angebote nur für Gästeclub-Mitglieder.

Damit schützt du deine Marge und schaffst trotzdem einen echten Vorteil.


Warum Stammgäste und Direktbuchungen zusammengehören

Ein Stammgast kennt dich bereits.

Deshalb ist er ein idealer Kandidat für eine zukünftige Direktbuchung.

Betrachten wir zwei Szenarien:

Szenario A: Keine Gästebindung

Gast bucht über ein Portal

Gast reist ab

Zwölf Monate Funkstille

Gast sucht erneut auf dem Portal

Gast bucht wieder über das Portal

Szenario B: Aktive Gästebindung

Gast entdeckt dich über ein Portal

Gast verbringt einen tollen Aufenthalt

Gast tritt deinem Gästeclub bei

Du bleibst relevant

Gast möchte wiederkommen

Gast findet deine Direktbuchungsmöglichkeit

Potenzielle Direktbuchung

Das Portal kann also weiterhin einen wichtigen Zweck erfüllen:

den ersten Kontakt.

Danach beginnt dein eigener Vertrieb.

Beispiel: Was ein wachsender Gästestamm bewirken kann

Nehmen wir einen Gastgeber mit:

500 Gästen pro Jahr

Davon treten beispielsweise 60 % dem eigenen Gästeclub bei.

Das wären:

300 neue Mitglieder pro Jahr

Vereinfacht könnte sich der potenzielle Mitgliederbestand folgendermaßen entwickeln:

JahrPotenzieller Mitgliederbestand*
Jahr 1300
Jahr 2600
Jahr 3900
Jahr 51.500
Jahr 103.000

*Reine Modellrechnung ohne Abgänge, Mehrfachgäste oder sonstige Veränderungen.

Jetzt nehmen wir hypothetisch an, dass von 3.000 erreichbaren ehemaligen Gästen innerhalb eines Jahres nur 5 % erneut buchen.

Das wären:

150 Wiederholungsbuchungen

Bei einem durchschnittlichen Buchungswert von beispielsweise 800 Euro ergibt das:

120.000 € Buchungsvolumen

Wichtig: Das ist ausdrücklich keine Prognose oder Garantie.

Die Rechnung zeigt lediglich, welche Größenordnungen ein über viele Jahre aufgebauter Kundenstamm theoretisch erreichen kann.


Der größte Vorteil eines Gästestamms: Du startest nicht jedes Jahr bei null

Das ist möglicherweise der wichtigste Punkt des gesamten Artikels.

Viele Gastgeber beginnen jedes Jahr praktisch wieder von vorne:

Neue Saison. Neue Inserate. Neue Gäste. Neue Provisionen. Neue Werbung.

Mit einem eigenen Gästestamm verändert sich dieses Prinzip.

Jeder zufriedene Gast kann deinem Unternehmen langfristig erhalten bleiben.

Nach einem Jahr hast du vielleicht:

300 Mitglieder.

Nach drei Jahren vielleicht:

900 Mitglieder.

Nach fünf Jahren möglicherweise:

1.500 Mitglieder.

Damit besitzt dein Unternehmen etwas, das immer wertvoller werden kann:

eine eigene Beziehung zu seinen Kunden.


Genau hier setzt Tillabu an

Tillabu wurde entwickelt, um Gastgebern beim Aufbau eines eigenen Gästestamms zu helfen.

Dabei geht es nicht darum, Booking.com oder Airbnb zu ersetzen.

Diese Plattformen können weiterhin ausgesprochen wertvoll sein, um neue Gäste zu gewinnen.

Tillabu setzt nach der Gewinnung des Gastes an.

Die Idee:

Portale bringen neue Gäste.

Du sorgst für einen hervorragenden Aufenthalt.

Tillabu hilft dir dabei, die Beziehung danach fortzuführen.


Der Tillabu-Kreislauf

[BILD: Tillabu-Kreislauf]

Ohne systematische Gästebindung sieht der Prozess häufig so aus:

Portal → Buchung → Aufenthalt → Abreise → Ende

Mit einem eigenen Gästeclub kann daraus ein Kreislauf entstehen:

Portal → neuer Gast → Aufenthalt → Gästeclub → Stammgast → Wiederholungsbuchung → Empfehlung → neuer Gast

Damit entsteht ein Kreislauf.

Und mit jeder Runde kann dein eigener Gästestamm größer werden.


Aus einmaligen Gästen werden langfristige Kunden

Das ist der Kern von Tillabu.

Ein Gast soll nicht nur als Buchungsnummer betrachtet werden.

Er ist ein potenzieller:

  • Wiederkehrer,
  • Direktbucher,
  • Empfehler,
  • Stammgast.

Und möglicherweise bringt dieser eine Gast über mehrere Jahre deutlich mehr Wert als seine ursprüngliche Buchung.


Portale bringen dir Gäste. Tillabu hilft dir, sie zu behalten.

Dieser Ansatz verändert die Rolle von Buchungsportalen.

Booking.com und Airbnb müssen nicht deine Gegner sein.

Sie können ein Teil deines Akquisitionssystems sein.

Ein möglicher Vertrieb sieht dann so aus:

Booking.com / Airbnb

Neue Gäste gewinnen.

Eigene Unterkunft

Ein hervorragendes Erlebnis schaffen.

Tillabu

Gäste in den eigenen Gästeclub überführen.

Eigener Direktvertrieb

Wiederholungsbuchungen ermöglichen.

Empfehlungsprogramm

Aus Stammgästen neue Gäste gewinnen.

So entsteht aus einzelnen Buchungen ein langfristiges Vertriebssystem.


30-Tage-Plan für mehr Stammgäste

Du möchtest sofort anfangen?

Dann kannst du die ersten Maßnahmen innerhalb eines Monats umsetzen.

Woche 1: Grundlage schaffen

In der ersten Woche geht es darum, deine aktuelle Situation zu verstehen.

  • Anzahl deiner jährlichen Gäste ermitteln
  • Wiederkehrerquote analysieren
  • Direktbuchungsquote berechnen
  • bestehende Gästekommunikation überprüfen
  • mögliche Stammgast-Vorteile sammeln

Ziel der ersten Woche

Du weißt, wie viele Gäste du bereits erreichst, wie viele davon wiederkommen und welche Möglichkeiten zur Gästebindung du aktuell nutzt.


Woche 2: Gästeclub entwickeln

Jetzt schaffst du die Grundlage für eine langfristige Beziehung zu deinen Gästen.

  • Vorteile festlegen
  • Anmeldung vorbereiten
  • QR-Code erstellen
  • Kommunikation in der Unterkunft entwickeln
  • Check-out-Prozess anpassen

Ziel der zweiten Woche

Deine Gäste bekommen eine einfache und verständliche Möglichkeit, Teil deines eigenen Gästestamms zu werden.


Woche 3: Direktbuchung optimieren

Gästebindung allein reicht nicht.

Wenn ein ehemaliger Gast wiederkommen möchte, muss der Weg zur nächsten Buchung möglichst einfach sein.

Deshalb:

  • Website überprüfen
  • Buchungsprozess testen
  • Google-Auffindbarkeit prüfen
  • Stammgast-Buchungsweg vereinfachen

Ziel der dritten Woche

Ein ehemaliger Gast kann dich wiederfinden und möglichst unkompliziert erneut buchen.


Woche 4: Erste Aktivierung

Jetzt beginnt die praktische Umsetzung.

  • Gäste auf den Club aufmerksam machen
  • erste Mitglieder gewinnen
  • Empfehlungsstrategie vorbereiten
  • Wiederkehrerquote als KPI definieren

Danach beginnt die eigentliche Arbeit:

kontinuierlich Mitglieder gewinnen und langfristig relevante Beziehungen aufbauen.


7 Kennzahlen für deine Gästebindung

Wenn du Stammgäste professionell aufbauen möchtest, solltest du messen, ob deine Strategie funktioniert.

KennzahlBedeutung
WiederkehrerquoteAnteil der Gäste, die erneut buchen
Gästeclub-MitgliederGröße deines eigenen Gästestamms
Club-AnmeldequoteAnteil der Gäste, die Mitglied werden
DirektbuchungsquoteAnteil direkter Buchungen
EmpfehlungsquoteNeue Gäste durch bestehende Gäste
WiederholungsumsatzUmsatz aus wiederkehrenden Gästen
Durchschnittlicher KundenwertLangfristiger Wert eines Gastes

Besonders interessant ist die Entwicklung über mehrere Jahre.

Denn Gästebindung ist keine kurzfristige Kampagne.

Sie ist ein langfristiger Vermögenswert deines Betriebs.


Häufige Fehler bei der Gewinnung von Stammgästen

Neben den richtigen Maßnahmen ist es ebenso wichtig, typische Fehler zu vermeiden.

Fehler 1: Erst nach einem Jahr wieder Kontakt aufnehmen

Dann hat der Gast dich möglicherweise längst vergessen.

Eine langfristige Beziehung entsteht leichter, wenn der Kontakt nicht für Monate oder Jahre vollständig abreißt.


Fehler 2: Nur Rabatte anbieten

Loyalität muss nicht ausschließlich über den Preis entstehen.

Auch:

  • Komfort,
  • Exklusivität,
  • besondere Vorteile
  • und Wertschätzung

können Gründe sein, warum ein Gast wiederkommt.


Fehler 3: Gäste mit Werbung überfluten

Mehr Kommunikation bedeutet nicht automatisch mehr Gästebindung.

Zu häufige Kommunikation kann genau das Gegenteil bewirken.

Deshalb gilt auch hier:

Relevanz statt Masse.


Fehler 4: Keine Vorteile kommunizieren

Warum sollte der Gast deinem Gästeclub beitreten?

Diese Frage muss sofort beantwortet werden.

Der Nutzen für den Gast sollte klar erkennbar sein.


Fehler 5: Schlechte Direktbuchungsmöglichkeit

Ein Stammgast bringt wenig, wenn er beim nächsten Aufenthalt wieder auf ein Portal ausweichen muss.

Der Weg zurück zu deiner Unterkunft sollte deshalb einfach, verständlich und schnell sein.


Fehler 6: Keine Empfehlungen nutzen

Zufriedene Stammgäste können hervorragende Markenbotschafter sein.

Wer gerne wiederkommt, empfiehlt eine Unterkunft möglicherweise auch Freunden, Familienmitgliedern oder Kollegen.

Dieses Potenzial solltest du nicht ignorieren.


Fehler 7: Keine Kennzahlen messen

Ohne Wiederkehrerquote weißt du nicht, ob deine Maßnahmen tatsächlich funktionieren.

Was du nicht misst, kannst du nur schwer systematisch verbessern.


Fazit: Stammgäste entstehen nicht zufällig

Natürlich kommen manche Gäste ganz von selbst zurück.

Aber professionelle Gästebindung sollte nicht vom Zufall abhängen.

Du kannst einen Prozess schaffen:

Gast gewinnen → begeistern → binden → wieder aktivieren → Direktbuchung ermöglichen → Empfehlung fördern

Genau dadurch wird aus einem einmaligen Aufenthalt eine langfristige Kundenbeziehung.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur:

„Wie bekomme ich mehr Gäste?“

Sondern:

„Wie viele meiner heutigen Gäste möchte ich in drei Jahren noch als Kunden haben?“

Je besser du diese Frage beantworten kannst, desto stärker wird dein eigener Vertrieb.


Baue deinen eigenen Gästestamm mit Tillabu auf

Mit Tillabu kannst du deinen eigenen Gästeclub aufbauen und aus einmaligen Gästen langfristige Stammgäste entwickeln.

Gewinne Gäste für deinen Club.

Biete ihnen echte Vorteile.

Bleibe nach dem Aufenthalt mit ihnen verbunden.

Förder Wiederholungsbuchungen.

Nutze Empfehlungen.

Und baue dadurch Schritt für Schritt einen Kundenstamm auf, der mit deinem Unternehmen wachsen kann.

Portale bringen dir Gäste. Tillabu hilft dir, sie zu behalten.

→ Jetzt deinen Gästeclub mit Tillabu aufbauen

[BILD: Portale bringen Gäste – Tillabu]


Häufig gestellte Fragen zu Stammgästen bei Ferienwohnungen

Wie bekomme ich mehr Stammgäste für meine Ferienwohnung?

Die Grundlage ist ein hervorragender Aufenthalt.

Anschließend können ein eigener Gästeclub, Stammgast-Vorteile, relevante Kommunikation, eine einfache Direktbuchung und Empfehlungsprogramme dabei helfen, die langfristige Beziehung zum Gast zu stärken.


Warum sind Stammgäste für Ferienwohnungen wichtig?

Stammgäste kennen die Unterkunft bereits und haben im Idealfall Vertrauen zum Gastgeber aufgebaut.

Dadurch können Wiederholungsbuchungen entstehen, ohne dass die gesamte Kundenbeziehung erneut bei null beginnt.


Wie kann ich Gäste nach ihrem Urlaub binden?

Du kannst beispielsweise einen Gästeclub anbieten, relevante Informationen senden, besondere Vorteile schaffen und ehemalige Gäste zu passenden Zeitpunkten auf neue Angebote oder Aufenthaltsmöglichkeiten aufmerksam machen.

Dabei sind die geltenden Datenschutz- und Marketingvorgaben zu beachten.


Wie hoch sollte ein Stammgast-Rabatt sein?

Es gibt keinen allgemein optimalen Prozentsatz.

Außerdem muss Gästebindung nicht ausschließlich über Rabatte funktionieren.

Late Check-out, besondere Extras, frühzeitiger Zugang oder exklusive Angebote können ebenfalls attraktive Vorteile darstellen.


Was ist ein Gästeclub für Ferienwohnungen?

Ein Gästeclub ist ein eigenes Loyalitätsprogramm des Gastgebers.

Ehemalige Gäste können Mitglied werden und beispielsweise besondere Vorteile, Angebote oder andere Leistungen erhalten.


Wie werden aus Booking.com-Gästen Stammgäste?

Entscheidend ist die Beziehung nach dem ordnungsgemäß abgeschlossenen Aufenthalt.

Ein zufriedener Gast kann beispielsweise auf den eigenen Gästeclub aufmerksam gemacht werden und bei einer späteren Reise direkt zum Gastgeber zurückfinden.

Bestehende Buchungen und Plattformbedingungen sind dabei selbstverständlich einzuhalten.


Wie steigere ich Wiederholungsbuchungen?

Ein positives Gästeerlebnis, Wiedererkennung, relevante Kommunikation, Stammgast-Vorteile, ein einfacher Buchungsprozess und ein strukturierter Gästeclub können Wiederholungsbuchungen fördern.


Wie hilft Tillabu bei der Gästebindung?

Tillabu unterstützt Gastgeber dabei, einen eigenen Gästeclub aufzubauen.

Ziel ist es, die Beziehung nach dem Aufenthalt fortzuführen, Stammgäste aufzubauen, Empfehlungen zu fördern und damit die Grundlage für zukünftige Wiederholungs- und Direktbuchungen zu schaffen.